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Energliegaldenes und rasantes Konzert - MAIPRESS Medienservice

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Hans-Gerhard Maiwald
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6. Mai 2026
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Energliegaldenes und rasantes Konzert

<REPORTAGEN 2026>
Energiegeladenes und rasantes Konzert voller Power
 
 
Dreis-Tiefenbach. So gut wie ausverkauft war das tolle Frühjahrskonzert des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Netphen (Dirigat: Stefan Hees) am vergangenen Samstagabend in der Dreisbach-halle Dreis-Tiefenbach, die zunehmend zum Austragungsort für viele Konzerte und Feste von Chören und Orchestern aus der lokalen Umgebung geworden ist.
 
Der Netphener Musikzug zählt zwar mit zu den Laienorchestern; allerdings sind dessen Darbietungen auf einem sehr hohen Niveau, das den Vergleich zu Berufsmusikern aus entsprechenden Formationen nicht zu scheuen braucht. Als Moderatorinnen fungierten Lia Fischer und Celine Hoffmann, die in kurzweiliger Form durch das Programm führten und auch Erläuterungen zu den einzelnen Titeln gaben.
 
Mit „Ross Roy“, einer Komposition voller markanter Rhythmen, von Jacob de Haan, eröffnete der Musikzug den 1. Teil des Konzerts.
 
Die 1. Vorsitzende Alexandra Weth hatte viele Gäste zu begrüßen, neben den Alters- und Ehrenmitglie-dern, die stellvertretende Bürgermeisterin Silke Braun, den Ortsbürgermeister von Dreis-Tiefenbach, Oliver Galster, die Ortsbürgermeisterin von Netphen, Dorothee Spies. Aus den Reihen der Feuerwehr begrüßte Weth den Kreisbrandmeister Thomas Tremmel, den Kreisstabführer Jörn Eling, den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Netphen, Jörg Otter, den stellvertretenden Leiter des Löschzug Netphen, Manuel Heinelt, den Ehrenwehrführer Karl-Heinz Born, sowie die Vertreter der benachbarten Feuerwehren. Darüber hinaus begrüßte Weth den Leiter des Verbandes für Musik und Bildung des Kreises Siegen-Wittgenstein, Daniel Krecklow, und natürlich auch den früheren, langjährigen Dirigenten Walter Sidenstein mit Gattin sowie die Freunde des Schützenvereins Sohlbach.
„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“, meinte Alexandra Weth.
 
Der Dirigent Stefan Hees überzeugt durch sein ruhiges, stets sachliches und ausgewogenes Dirigat und wird auch wegen seiner Menschlichkeit sehr geschätzt. Frisch und frei ging es weiter im Repertoire mit „Blue Spring“, einem Werk, aus dem regelrecht die Stimmen des Frühlings erklangen sowie „L ´Italiana in Algeri, eine Komposition mit heller lebendiger Atmosphäre.
Jedes Musikstück erzählte eine Geschichte, oft verbunden mit der Schilderung menschlicher Schicksale, was von den Musizierenden in sogfältiger Registrierung authentisch umgesetzt wurde
Dieses betraf das energiegeladene Medley „Deadpools Playlist“, in dem viele Turbulenzen voll zum Tragen kamen. Als letzten Titel vor der Pause präsentierte er Musikzug den Titel „Xylo Classics", und das war ge-nau das richtige. Die bunte Melodienfolge verbindet Melodien aus der Oper „Carmen“ von Georges Bizet, das populäre „Rondo alla turca“ aus Mozarts Klaviersonate KV 331, das allgemein als „Türkischer Marsch“ bekannt ist, den unverwüstlichen „Csárdás“ von Vittorio Monti und das 'Allegro' aus der Ouvertüre zur Oper „Wilhelm Tell“ von Gioacchino Rossini. Auf dem Xylophon agierte in hervorzustellender Form Maurice Perugorria bei dem letzten Stück der ersten Konzerthälfte „Xylo Classics" – rasant, virtuos und einfach zackig.
 
Nicht von schlechten Eltern ist das Jugendorchester des Musikzuges, das von Lorena Käuser geleitet wird. Die versierte Musikantin ist übrigens auch Vizedirigentin des Musikzuges.
Was der jugendliche Nachwuchs zu Gehör brachte, konnte sich in der Tat sehen (und hören) lassen: „Defying Gravity“ – Liebe im Weltall - ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Fernsehserie, die in Zu-sammenarbeit mit dem kanadischen Sender CTV, dem britischen Sender BBC Two und dem deutschen Sender ProSieben produziert wurde. Die Serie handelt von einer sechsjährigen Mission durch unser Son-nensystem, deren Astronauten und ihrer beruflichen und privaten Probleme.
Das nächste Stück mit dem Titel „Ein Kompliment“ erreichte die Mehrheit der deutschen Charts und das letzte Stück, „Epic Gamimg Themes“ offerierte Spannung, Innovation; eine knisternde Atmosphäre und abwechslungsreiche Parts
In der Tat eine kühne Tonakrobatik der jugendlichen Musikanten, die sich hinter den Darbietungen der erwachsenen Spieler in keiner Weise zu verstecken brauchten.
 
Gewaltiger Beifall aus dem Publikum; klar, dass da noch eine Zugabe hermusste
 
Bevor das Konzert mit dem 2. Teil seine Fortsetzung fand, standen Ehrungen der Teilnehmer/innen von D1 bzw. D3-Lehrgängen auf dem Plan:
 
Geehrt wurden von Daniel Krecklow:
 
D1:
Marta Geßner, Flöte; Uwe Kuhlenberg, (Klarinette); Michael Reezer, (Alt-Saxophon); Patrick Weth, (Tenorhorn).
 
D3:
 
Maurice Perugorria, (Schlagwerk); Johannes Schmitt (Trompete); Sebastian Schneider (Tenorhorn).
 
Mit Volldampf fand nun das Konzert seine Fortsetzung: „Blechlawine“, eine Polka aus dem Zillertal. Mit der Idee, ein kleines, aber feines Blasmusikfestival zu schaffen, das für Gemütlichkeit und höchste Qualität steht, wurde eine Plattform für Blasmusikfreunde geschaffen, die Tradition und Moderne vereint.
Bei der etwas besinnlicheren Komposition „The sund will rise again“ wurde den Verstorbenen des Vereines gedacht.
„Peter Maffey!“ war danach ein großartiges Medley. Ein Ausrufezeichen für die Musik dieses großen Künst-lers setzte Wolfgang Wössner zu diesem Werk mit „Sonne in der Nacht“, „So bist du“, „Und es war Som-mer, Du, Eiszeit und natürlich „Über sieben Brücken musst du geh‘n“. Da ging das Publikum so richtig mit!
 
Mit dem letzten Vortrag des Musikzuges „The Amanzig Sound of „Ireland“ setzten die Mitwirkenden dem Konzert quasi die Krone auf. Ein atemberaubendes Medley, von „Lord Of The Dance" bis zur herzergreifen-den Ballade „Danny Boy" und natürlich das spektakuläre Finale mit „Planet Ireland", wo sich jeder Schlag-zeuger austoben kann.
Kein Zweifel, die Netphener Musikanten haben es drin und drauf. Und dass ihr Dirigent Stefan Hees stets cool und locker ist, stellte dieser damit unter Beweis, indem er einfach das Lied „Alle meine Entchen“ vom Publikum Kanon artig selektieren und interpretieren ließ – ein lustiger Gag!

Das Publikum klatschte nicht nur, nein, es tobte. Und so lieferten sich als Zugabe drei Musikanten auf dem Xylophon regelrecht ein Triell – mittendrin Dirigent Stefan Hees, der kräftig die Klöppel anschlug. Einfach wieder ein gut gemachtes Konzert!
Neben dem Dirigenten Stefan Hees wurden die Dirigentin des Jugendorchesters Lorena Käuser, das Mode-ratorinnen-Team Lia Fischer und Celine Hoffmann sowie die Moderatoren der Jugend Lisann Hammer-schmidt und Simon Wagener mit Blumen bedacht.
 
 
Text, Fotos und Videos: Hans-Gerhard Maiwald


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