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Kommentar:
Große Empörung - vor allem unter der Netphener Bevölkerung - hat diese
Maßnahme des Landesbetrieb Forst NRW ausgelöst. Es ist blanker Unsinn, die
über Jahrhunderte hinweg begehbare, imposante Bergkuppe der "Alten Burg",
die zudem zu den historischen und touristischen Attraktionen des
Netpherlandes zählt,
lapidar als "Wildnisgebiet" auszuweisen. Außerdem können die Bäume gar
nicht so krank sein, wie man tut; denn wenn dies wirklich stimmt, muss man
sich fragen, ob das etwa erst seit kurzem so ist. Denn: Den Kyrill im
Februar 2007 haben die alten Buchen auf der Kuppe locker ausgehalten. Es
bleibt abzuwarten, was in diesem Winter dort oben passiert - seien es
Stürme oder Schneebruch.
MAIPRESS hat auf privater Basis den unten stehenden Leserbrief in der SZ
verfasst und auch dazu eine positive Resonanz von einem Netphener Bürger
erhalten (dieser Brief wird ohne Namensnennung noch hier eingestellt). Der
Betreiber dieser Seite hat zudem eine Wanderung auf den Gipfel unternommen
(man kommt locker überall zwischen den Buchen da hinauf). Nichts, aber auch
gar nichts ist da passiert; Autofahren auf den Straßen dürfte
vergleichsweise gefährlicher sein! Die heimliche Wahrheit ist
offenbar die, dass man den Wanderer aus der Natur ausgrenzen möchte.
Bürgermeister Paul Wagener möchte die Kuppe auf jeden Fall begehbar halten
und hat auch mit Forstdirektor Diethard Altrogge gesprochen. Klar, dass
dabei die Sicherheit des Wanderers gewährleistet sein muss: es ist
grundsätzlich davon abzuraten, bei starken Stürmen generell die Wälder zu
betreten. Aber muss man immer alles so übertreiben? |
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Diese
Stellungsnahme zum linkseitig stehenden Leserbrief erhielt der
Verfasser
Anfang Dezember 2011. Unverständnis auf der ganzen Linie - und reichlich
Frust.
Frust. Selbstverständlich wird der Name des Briefschreibers hier in
keiner Weise
erwähnt und sagen lediglich, dass er in Netphen wohnt.
Wie sieht
gegenwärtig die Realität aus?
Also eine Begehung oder Überschreitung der Bergkuppe ist technisch gar
kein
Problem. Man hat zwar jeweils am Ost- und Westpunkt des Weges, der
aufwärts
zu Gipfel der "Alten Burg" führt einfach einige gefällte Bäume
auf den Weg "ge-
schmissen" mit einem relativ primitiven Hinweisschild, "dass der
Wanderweg ge-
sperrt" sei, doch das ist lächerlich. Man kann bequem links
und rechts daran
über den mit Laub bedeckten Waldboden vorbeigehen, zumal die Bäume
relativ
weit auseinander stehen. Wer unbedingt wollte, könnte sogar
ein Mountainbike
da vorbeischieben. Das Interessante: Von Westen (also
Richtung Netphen her
kommend) findet man bis dato nicht einen umgestürzten Baum!
Trotz einiger Stürme und der krassen Temperaturunterschiede, die wir in
den letzt-
en Monaten hatten. "Die Bäume können wegen Artenschutz nicht gefällt
werden"
heißt es lapidar auf dem Schild. Also ein "Artenschutz", der
eines Tages sowieso
vermodert? Na, Klasse! (wird fortgesetzt)
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