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Miserable Noten für Arbeitsagentur in Siegen
Die Siegener Arbeitsagentur hatte im Januar 2011 auf
dem "großen, juristischen Fachportal zu
sozialrechtlichen Themen"
www.sozialhilfe24.de
miserable Noten für ihren "Service" erhalten. Die durchschnittlichen
Bewertungsnoten für verschiedene Situationen, wie z. B. Freundlichkeit und
Kompetenz, Auslegung von Rechtsvorschriften usw. bewegten sich
auf einem Level von 4.1 bis 5.2.
Allerdings wurden die Quoten inzwischen auf 0.0 zurückgesetzt.
Hier der direkte Link (zurzeit keine neuen Bewertungen).
Allerdings ist das Forum dieses "Fachportals" für seinen teilweise militärisch-derben und
rüden Umgangston mit Hilfe- und Ratsuchenden nicht unbekannt und von dem man den
Eindruck haben könnte, dass er teilweise aus den StaSi-Methoden der früheren DDR
oder einer hier nicht näher bezeichneten Zeit zu entstammen scheint.
Insbesondere eine gewisse Moderatorin, die auch Fallmanagerin eines "Jobcenters"
ist (neue Bezeichnung für die ehemalige ARGEN, die nichts bewirkt haben), hätte in
diese Zeiten sehr gut gepasst ...
Zugegeben:
Es mag Menschen geben, die partout nicht arbeiten wollen. Allerdings treffen
Ungerechtigkeiten und mitunter Sanktionen auch solche, die für ihre
Arbeitslosigkeit nichts können und am Rand der Verzweiflung stehen. "Wer
arbeiten will, der findet Arbeit", heißt es so schön. Nicht immer und manchmal
auch gar nicht!
Im Übrigen finden unsere ehrenwerten Politikerinnen und Politiker keine Einigung
zu einer neuen Reform dieses menschenverachtenden Gesetzes. Eine ursprünglich
geplante Erhöhung des Regelsatzes um 5 Euro ist ohnehin lächerlich - was soll jemand mit diesen
Almosen anfangen? Welche Chancen haben eigentlich über 50- oder gar über
60-Jährige? Hartz IV ist verfassungswidrig - auch wenn das anders entschieden
wurde.
Hartz IV muss weg - dieser Dreck!
Siegener Agentur für Arbeit verschickte Aufhebungsbescheid an Toten
Leserbrief an die Siegener Zeitung vom 24.
Februar 2003:
Da ich mich in letzter Zeit öfters über
unverständlichen Behörden-Wahnsinn gewundert habe und auch im Bekanntenkreis
ähnliches erfahre, teile ich hier meine Erfahrung mit der Agentur für Arbeit in
Siegen mit:
Nachdem ich meinen Schwager pflichtgemäß nach seinem Tod bei der Agentur für
Arbeit in Siegen mit Sterbeurkunde abgemeldet hatte, erhielt ich einen
Aufhebungsbescheid, der an Taktlosigkeit nicht mehr zu überbieten ist. Der
Bescheid war an den Toten selbst gerichtet, obwohl die Abmeldung mit meiner
Anschrift versehen war.
Weder ein Wort der Anteilnahme oder des Mitgefühls folgten, aber eine Flut von
Paragraphen. Weiter folgt der Hinweis, dass er in den Zeiten, in der er kein
Arbeitslosengeld bezieht, nicht mehr für den Fall der Krankheit versichert sei.
Eine erneute Zahlung der Leistung sei nur dann möglich, wenn er sich beim
Arbeitsamt erneut persönlich melden würde.
Ich wünsche meinem Schwager im Fall einer Wiedergeburt, dass er nicht in ein
Land mit solchen takt- und hirnlosen Staatsdienern gerät.
Jürgen Klein, Netphen, Eichbornweg 13
Wer arbeitslos ist und einen neuen Job
sucht, kann bei Arbeitsämtern so einiges erleben. Nicht selten kommt
es dabei zu regelrechten "Stilblüten" oder peinlichen
Pannen.
Eine Köstlichkeit leistete sich ein
Arbeitsamt in Süddeutschland. Es schickte einem jungen Mann mit Abitur
und absolvierten Hochschulstudium, der einen Medien-Job suchte, die schriftliche
Empfehlung, den HAUPTSCHUL-ABSCHLUSS nachzuholen.
Wahrscheinlich eine Folge der Überlastung von
Arbeitsämtern .... (älterer Beitrag aus dem Jahr 2002)
In der Siegener
Zeitung vom 23. Januar 2002 schreibt zur Nürnberger Arbeitsmarkt-Statistik
ein Leser:
Verdeckte Arbeitslosigkeit
Zur Nürnberger
Arbeitsmarkt-Statistik schreibt ein Leser: Laut Bundesanstalt für Arbeit
lag die Arbeitslosigkeit im Dezember ganz dicht unterhalb der
Vier-Millionen-Grenze. Aber wenn die verschiedenen Bundesregierungen seit
Mitte der 80-ziger Jahre nicht eine Gesetzesänderung nach der anderen
vorgenommen hätten, durch die jeweils die Statistik geschönt wurde,
so läge die offizielle Arbeitslosigkeit heute schon deutlich oberhalb
von fünf Millionen.
Genaue Zahlen liefert das letzte
Jahresgutachten des Sachverständigen-Rats: Danach betrug die
durchschnittliche Zahl der offiziell Arbeitslosen im Jahre 2001 3,852 Millionen.
Die Kurzarbeit in deutschen Unternehmen ergab zugleich ein Äquivalent
von weiteren 119 000 Arbeitslosen. Hinzu kommen die 24 000 Teilnehmer an
Beschäftigung schaffenden Maßnahmen (ABM), ferner 350 000 Teilnehmer
an beruflicher Weiterbildung und weitere 24 000 Teilnehmer an
Deutsch-Sprachlehrgängen.
Aber dann gibt es da noch das
eigentliche Prunkstück der arbeitsstatistischen
Schönheitsoperationen": das Herausschneiden von mehr als einer
Million Arbeitsloser in der Altersgruppe zwischen 58 und 65 Jahren.
Zunächst 315 000 so genannte Leistungsempfänger nach den
Paragraphen 125, 126 und 428 Sozialgesetzbuch III". Dahinter verbergen sich
Personen, die 58 Jahre oder älter sind und das staatliche Angebot angenommen
haben, auf eine Vermittlung zu verzichten, so dass sie aus der Statistik
der Arbeitslosen herausfallen, und dafür Arbeitslosengeld unter
erleichterten Voraussetzungen" beziehen. Schließlich gibt es noch die
765 000 Empfänger von Altersrente wegen Arbeitslosigkeit". Insgesamt
bedeutet dies eine verdeckte Arbeitslosigkeit in Höhe von 1,733 Millionen.
Rechnet man diese zur offiziellen Arbeitslosigkeit hinzu, käme man im
Durchschnitt des vergangenen Jahres auf eine Zahl von 5,585
Millionen.
Nicht eingerechnet ist hier die
so genannte stille Reserve" an Arbeitslosen, die unter den
gegenwärtigen Bedingungen keine Hoffnung auf Arbeit sehen und deshalb
in keiner Arbeitslosenstatistik in Erscheinung treten. Der Umfang dieses
Personenkreises kann nur grob geschätzt
werden.
Wolfgang Reuffurth,
Berscheweg l, 57258 Freudenberg
Fa. Spedition Weskamp -
der absolute Hit in Tüten
Die Spedition Weskamp ist unter den
Siegerländer Speditionen so ziemlich der allerschlimmste "Verein".
Unverhältnismäßige Arbeits- und überzogene Lenkzeiten, schlechter Lohn,
miserables Betriebsklima - und der Umgang mit dem Personal ist unter allen
Kanonen. Kaum ein Trucker hält es dort länger wie ein halbes Jahr aus; in den
Tageszeitungen (auch bei auswärtigen) inseriert dieses tolle "Unternehmen"
laufend. Es wird alles eingestellt, was gerade daher kommt - und wieder
gefeuert, wenn `s nicht klappt. Zu bedauern sind u. a. Bezieher des ALG II, die
"gezwungenermaßen" bei dieser Klapsmühle ihren neuen "Job" antreten
müssen.
So wurde vor einiger Zeit ein bis dahin Hartz IV-Empfänger eingestellt, der
inzwischen glücklicherweise etwas Besseres gefunden hat. Die Probezeit von 14
Tagen, die der betreffende Trucker gut bestand, bekam dieser bis heute nicht
bezahlt. Mit der Firmenmoral dieses Unternehmens befassen sich übrigens einige
Rechtsanwälte, für die Weskamp mit einer der besten "Kundenbringer" ist. - Hier
zur Homepage des
Unternehmens, aus der freilich diese Dinge nicht hervorgehen, die jedoch
auch keinerlei positive Referenzen aufzuweisen hat ...
Bei manch anderen Speditionen sieht des
allerdings auch nicht viel besser aus. Da fahren z. B. die Chefs im Porsche
durch die Gegend, leisten sich teure Reitpferde und machen kostspielige
Skiurlaube, während sie ihre Fahrer regelrecht "verheizen" und ihnen kaum
Freizeit lassen. |