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  "Bundesagentur" für Arbeit *)

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Das Problem von Massenbewerbungen: Viel hilft nur selten viel
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*) Warum eigentlich "Arbeitsagentur"? - Die in früheren Zeiten verwendete Bezeichnung "Arbeitsamt" war viel geläufiger und wird umgangssprachlich hier und da immer noch verwendet. Die dort beschäftigten Mitarbeiter/innen sind Beamte und keine Agenten. Dann müsste es wohl statt "Finanzamt" auch "Finanzagentur" heißen, oder?
Genauso unsinnig ist die Bezeichnung "Fallmanager/in". Wieder so ein "Denglisch", das nur den Betroffenen selbst nicht weiterhilft. Bei vielen unter diesen - vor allem Älteren - gibt es nichts mehr zu "managen". Das erledigt sich von selbst. Ein Vertrauen jedenfalls schafft diese Meisterleistung deutscher Wortschöpfung in keiner Weise.

 

Wenn Sie arbeitslos sind und bis zum 31.12.2007 58 Jahre alt waren, müssen Sie - auf Antrag - dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen und brauchen sich auch nicht mehr zu bewerben. Denn: Über diesem Alter noch eine Arbeitsstelle zu finden, ist reell so gut wie aussichtslos. Ausnahmen davon sind extrem selten und nur unter ungewöhnlichen Beziehungen möglich.

 
Die "58er"-Regelung - zum 31.12.2007 ausgelaufen!   Merkblatt zur "58er"  (PDF)
Ab 1. Januar 2008 keine "Zwangsverrentung" mit 60! Zwangsrente (alt) neue Bestimmung  (PDF)
Weitere Informationen über Erwerbslosigkeit Erwerbslos.de Regelung verlängert (PDF)
Voraussetzungen • Fakten • Vorteile • Nachteile usw. Info-Artikel zu 58 plus § 428-SGB-III (PDF)

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Miserable Noten für Arbeitsagentur in Siegen

Die Siegener Arbeitsagentur hatte im Januar 2011 auf dem "großen, juristischen Fachportal zu sozialrechtlichen Themen" www.sozialhilfe24.de miserable Noten für ihren "Service" erhalten. Die durchschnittlichen Bewertungsnoten für verschiedene Situationen, wie z. B. Freundlichkeit und Kompetenz, Auslegung von Rechtsvorschriften usw. bewegten sich auf einem Level von 4.1 bis 5.2.  Allerdings wurden die Quoten inzwischen auf 0.0 zurückgesetzt. Hier der direkte Link (zurzeit keine neuen Bewertungen).
Allerdings ist das Forum dieses "Fachportals" für seinen teilweise militärisch-derben und rüden Umgangston mit Hilfe- und Ratsuchenden nicht unbekannt und von dem man den Eindruck haben könnte, dass er teilweise aus den StaSi-Methoden der früheren DDR oder einer hier nicht näher bezeichneten Zeit zu entstammen scheint.
Insbesondere eine gewisse Moderatorin, die auch Fallmanagerin eines "Jobcenters" ist (neue Bezeichnung für die ehemalige ARGEN, die nichts bewirkt haben), hätte in diese Zeiten sehr gut gepasst ...

Zugegeben:
Es mag Menschen geben, die partout nicht arbeiten wollen. Allerdings treffen Ungerechtigkeiten und mitunter Sanktionen auch solche, die für ihre Arbeitslosigkeit nichts können und am Rand der Verzweiflung stehen. "Wer arbeiten will, der findet Arbeit", heißt es so schön. Nicht immer und manchmal auch gar nicht!

Im Übrigen finden unsere ehrenwerten Politikerinnen und Politiker keine Einigung zu einer neuen Reform dieses menschenverachtenden Gesetzes. Eine ursprünglich geplante Erhöhung des Regelsatzes um 5 Euro ist ohnehin lächerlich - was soll jemand mit diesen Almosen anfangen? Welche Chancen haben eigentlich über 50- oder gar über 60-Jährige? Hartz IV ist verfassungswidrig - auch wenn das anders entschieden wurde.

Hartz IV muss weg - dieser Dreck!
 

Siegener Agentur für Arbeit verschickte Aufhebungsbescheid an Toten

Leserbrief an die Siegener Zeitung vom 24. Februar 2003:

Da ich mich in letzter Zeit öfters über unverständlichen Behörden-Wahnsinn gewundert habe und auch im Bekanntenkreis ähnliches erfahre, teile ich hier meine Erfahrung mit der Agentur für Arbeit in Siegen mit:
Nachdem ich meinen Schwager pflichtgemäß nach seinem Tod bei der Agentur für Arbeit in Siegen mit Sterbeurkunde abgemeldet hatte, erhielt ich einen Aufhebungsbescheid, der an Taktlosigkeit nicht mehr zu überbieten ist. Der Bescheid war an den Toten selbst gerichtet, obwohl die Abmeldung mit meiner Anschrift versehen war. Weder ein Wort der Anteilnahme oder des Mitgefühls folgten, aber eine Flut von Paragraphen. Weiter folgt der Hinweis, dass er in den Zeiten, in der er kein Arbeitslosengeld bezieht, nicht mehr für den Fall der Krankheit versichert sei. Eine erneute Zahlung der Leistung sei nur dann möglich, wenn er sich beim Arbeitsamt erneut persönlich melden würde.
Ich wünsche meinem Schwager im Fall einer Wiedergeburt, dass er nicht in ein Land mit solchen takt- und hirnlosen Staatsdienern gerät.

Jürgen Klein, Netphen, Eichbornweg 13
 


Wer arbeitslos ist und einen neuen Job sucht, kann bei Arbeitsämtern so einiges erleben. Nicht selten kommt es dabei zu regelrechten "Stilblüten" oder peinlichen Pannen.

Eine Köstlichkeit leistete sich ein Arbeitsamt in Süddeutschland. Es schickte einem jungen Mann mit Abitur und absolvierten Hochschulstudium, der einen Medien-Job suchte, die schriftliche Empfehlung, den HAUPTSCHUL-ABSCHLUSS nachzuholen.

Wahrscheinlich eine Folge der Überlastung von Arbeitsämtern .... (älterer Beitrag aus dem Jahr 2002)


In der Siegener Zeitung vom 23. Januar 2002 schreibt zur Nürnberger Arbeitsmarkt-Statistik ein Leser:

Verdeckte Arbeitslosigkeit

Zur Nürnberger Arbeitsmarkt-Statistik schreibt ein Leser: Laut Bundesanstalt für Arbeit lag die Arbeitslosigkeit im Dezember ganz dicht unterhalb der Vier-Millionen-Grenze. Aber wenn die verschiedenen Bundesregierungen seit Mitte der 80-ziger Jahre nicht eine Gesetzesänderung nach der anderen vorgenommen hätten, durch die jeweils die Statistik geschönt wurde, so läge die offizielle Arbeitslosigkeit heute schon deutlich oberhalb von fünf Millionen.

Genaue Zahlen liefert das letzte Jahresgutachten des Sachverständigen-Rats: Danach betrug die durchschnittliche Zahl der offiziell Arbeitslosen im Jahre 2001 3,852 Millionen. Die Kurzarbeit in deutschen Unternehmen ergab zugleich ein Äquivalent von weiteren 119 000 Arbeitslosen. Hinzu kommen die 24 000 Teilnehmer an Beschäftigung schaffenden Maßnahmen (ABM), ferner 350 000 Teilnehmer an beruflicher Weiterbildung und weitere 24 000 Teilnehmer an Deutsch-Sprachlehrgängen.

Aber dann gibt es da noch das eigentliche Prunkstück der arbeitsstatistischen „Schönheitsoperationen": das Herausschneiden von mehr als einer Million Arbeitsloser in der Altersgruppe zwischen 58 und 65 Jahren. Zunächst 315 000 so genannte „Leistungsempfänger nach den Paragraphen 125, 126 und 428 Sozialgesetzbuch III". Dahinter verbergen sich Personen, die 58 Jahre oder älter sind und das staatliche Angebot angenommen haben, auf eine Vermittlung zu verzichten, so dass sie aus der Statistik der Arbeitslosen herausfallen, und dafür „Arbeitslosengeld unter erleichterten Voraussetzungen" beziehen. Schließlich gibt es noch die 765 000 „Empfänger von Altersrente wegen Arbeitslosigkeit". Insgesamt bedeutet dies eine verdeckte Arbeitslosigkeit in Höhe von 1,733 Millionen. Rechnet man diese zur offiziellen Arbeitslosigkeit hinzu, käme man im Durchschnitt des vergangenen Jahres auf eine Zahl von 5,585 Millionen.

Nicht eingerechnet ist hier die so genannte „stille Reserve" an Arbeitslosen, die unter den gegenwärtigen Bedingungen keine Hoffnung auf Arbeit sehen und deshalb in keiner Arbeitslosenstatistik in Erscheinung treten. Der Umfang dieses Personenkreises kann nur grob geschätzt werden.

Wolfgang Reuffurth, Berscheweg l, 57258 Freudenberg
 


Fa. Spedition Weskamp - der absolute Hit in Tüten

Die Spedition Weskamp ist unter den Siegerländer Speditionen so ziemlich der allerschlimmste "Verein". Unverhältnismäßige Arbeits- und überzogene Lenkzeiten, schlechter Lohn, miserables Betriebsklima - und der Umgang mit dem Personal ist unter allen Kanonen. Kaum ein Trucker hält es dort länger wie ein halbes Jahr aus; in den Tageszeitungen (auch bei auswärtigen) inseriert dieses tolle "Unternehmen" laufend. Es wird alles eingestellt, was gerade daher kommt - und wieder gefeuert, wenn `s nicht klappt. Zu bedauern sind u. a. Bezieher des ALG II, die "gezwungenermaßen"  bei dieser Klapsmühle ihren neuen "Job" antreten müssen.
So wurde vor einiger Zeit ein bis dahin Hartz IV-Empfänger eingestellt, der inzwischen glücklicherweise etwas Besseres gefunden hat. Die Probezeit von 14 Tagen, die der betreffende Trucker gut bestand, bekam dieser bis heute nicht bezahlt. Mit der Firmenmoral dieses Unternehmens befassen sich übrigens einige Rechtsanwälte, für die Weskamp mit einer der besten "Kundenbringer" ist. - Hier zur Homepage des Unternehmens, aus der freilich diese Dinge nicht hervorgehen, die jedoch auch keinerlei positive Referenzen aufzuweisen hat ...

Bei manch anderen Speditionen sieht des allerdings auch nicht viel besser aus. Da fahren z. B. die Chefs im Porsche durch die Gegend, leisten sich teure Reitpferde und machen kostspielige Skiurlaube, während sie ihre Fahrer regelrecht "verheizen" und ihnen kaum Freizeit lassen.